Als Strukturwandelregion sucht die sächsische Lausitz tragfähige, regional verankerte Entwicklungspfade für die Zeit nach der Braunkohle. Ein vielversprechender Pfad sind pflanzenbasierte Rohstoffe, die in regionalen Wertschöpfungsnetzwerken genutzt werden. Das Stichwort: zirkuläre Bioökonomie.
Das Projekt LauTra geht allerdings davon aus, dass technologische Innovationen allein für eine erfolgreiche Transformation hin zu einer zirkulären Bioökonomie nicht ausreichen . Im Zentrum stehen vielmehr die beteiligten Akteure vor Ort. Welche Interessen haben sie? Welche Positionen und Machtverhältnisse prägen das Netzwerk? Ansätze, die „bottom up” – also aus der Region selbst entwickelt werden, sind dabei besonders erfolgversprechend. Daher arbeitet das Projekt mit zahlreichen Akteuren aus der Region.

